Übersetzungsleistungen von Diplomatie und Medien im vormodernen Friedensprozess.
Europa 1450-1789

Dr. Cornelia Manegold

Zur Person:

Dr. Cornelia Manegold 1968; Studium der Klassischen Philologie, Italianistik und Kunstgeschichte in Tübingen und München; 1997 DAAD-Stipendiatin mit Forschungsaufenthalt am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Max-Planck-Institut) und an der Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze. 1997–2001 während Studium und Promotion wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Staatlichen Münzsammlung München und der DFG-Forschergruppe (FOR 226) „Zum politisch-sozialen Diskurs und Formen des Wissens im Zeitalter des Humanismus“; 2003 dort Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die kunsttheoretischen Schriften des Giovanni Paolo Lomazzo (bei Frank Büttner). 2003–2005 freiberufliche wissenschaftliche Tätigkeit für den Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance (Kunstgeschichtliches Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften). 2005–2008 Wissenschaftliche Volontärin an den staatlichen bayerischen Sammlungen und Museen. Seit August 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Staatsgalerie Stuttgart im Teilprojekt Übersetzungsleistungen der Kunst: Bilder von Frieden und Friedensverträgen.

Forschungsschwerpunkte:

·Kunst- und Kulturgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
·Wahrnehmung von Wirklichkeit in Kunst und Kunsttheorie
·Porträt in Zeichnung und Druckgraphik
·Ikonographie und Ikonologie
·Antikerezeption, kulturelles Gedächtnis und Erinnerungskulturen

Publikationen (Auswahl):

·Köpfe aus fünf Jahrhunderten. Wandel einer historischen Porträtsammlung
 (Studio-Reihe der Staatlichen Graphischen Sammlung München 2, hg. von der Staatlichen Graphischen Sammlung) Berlin, München 2009
·Cornelia Manegold / Andreas Strobl: Illustrierte Bücher, in:
 Künstler Zeichnen – Sammler stiften. 250 Jahre Staatliche Graphische Sammlung München, hg. von Michael Semff und Kurt Zeitler, 3 Bde., Ostfildern 2008, Bd. 2: Bestände, S. 395–405.
·Porträtsammlung, in: Künstler Zeichnen – Sammler stiften. 250 Jahre Staatliche
 Graphische Sammlung München, hg. von Michael Semff und Kurt Zeitler, 3 Bde., Ostfildern 2008, Bd. 2: Bestände, S. 407–415.
·Wahrnehmung–Bild–Gedächtnis. Studien zur Rezeption der aristotelischen
 Gedächtnistheorie in den kunsttheoretischen Schriften des Giovanni Paolo Lomazzo, Hildesheim, Zürich, New York 2004 (Studien zur Kunstgeschichte 158).
·Grammatica loquitur – Arithmetica numerat. Ein numismatischer Beitrag zur
 Geschichte des Nürnberger Schreib- und Rechenmeisters, in: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 47 (1997) S. 167–203.